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Geschichte der sogenannten „Polenaktion“

Veranstaltung in Kooperation mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Dienstag, den 11. September um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) 

im Café Haberland, Bayerischer Platz 8, 10779 Berlin

Vor dem Hintergrund des wiederkehrenden offenen Antisemitismus in Europa ist es wichtig, sich klar zu positionieren. Dazu gehört auch, die Erinnerung an die Gräueltaten der Nationalsozialisten wach zu halten. Zur Geschichte der Shoah hat Dr. Alina Bothe viele Jahre geforscht. Die Historikerin hat die derzeit laufende weltweit beachtete Ausstellung  >>Ausgewiesen! Berlin, 28.10.1938 – Die Geschichte der sogenannten „Polenaktion“ << im Centrum Judaicum kuratiert. 

Das Bayerische Viertel war Wohnort vieler jüdischer Bürger_innen. Nach 1933 emigrierten viele jüdische Einwohner_innen des Viertels aus Deutschland. 

17.000 jüdische Bewohner_innen wurden aus dem Deutschen Reich am letzten Oktoberwochenende 1938 gewaltsam nach Polen abgeschoben. Mehr als 1500 Berliner_innen wurden nach der Verhaftung in Ihren Wohnungen, Geschäften oder auf der Straße an die polnische Grenze gebracht. 

Seien Sie gespannt auf die Historikerin Dr. Alina Bothe und ihren Vortrag zur sogenannten ‚Polenaktion‘ und die berührenden Familiengeschichten aus Tempelhof-Schöneberg. Musikalisch wird die Veranstaltung von Corina Marti am Cembalo begleitet. 

Bei einer anschließenden Diskussion bietet sich die Möglichkeit, Fragen an die Expertin Dr. Alina Bothe zu stellen. 

Bitte teilen Sie uns bis spätestens Donnerstag, dem 6. September 2018 vorzugsweise per E-Mail an anita.hoech[at]ba-ts.berlin.de oder auf dem beiliegenden Antwort-FAX mit, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden. 

Aufgrund der limitierten Anzahl an Sitzplätzen im Café Haberland kann leider nur eine  begrenzte Zahl von Besucher_innen für die Veranstaltung berücksichtigt werden. Deswegen bitten wir Sie ebenfalls, auch bei Verhinderungen, rechtzeitig abzusagen. Somit ermöglichen Sie anderen Interessierten, an der Veranstaltung teilzunehmen. 

Der Eintritt ist frei.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e. V
Wartburgstraße 42, 10823 Berlin, fon 030-2163571, info@bfgg.de